
19.05.2011
Neuss (-nau) Mit der Kommissionssitzung beginnt heute um 15.00 Uhr für Angelika Quiring-Perl offiziell der 31. Hansetag. An diesen knüpft die CDU-Stadtverordnete als Kommissionsmitglied der Hanse der Neuzeit große Erwartungen. Wenn sie am Sonntag mit ihrem 15-köpfigen Team aus dem litauischen Kaunas zurückkehrt, sollen möglichst viele Hansestädte die 2009 formulierte „Nowgoroder Erklärung unterschierben haben. Mit deren Ratifizierung wäre die Hanse der Neuzeit end gültig auf den Weg, auch eine Plattform wirtschaftlicher Zusammenarbeit zu werden. Wie das aussehen kann, soll Frank Wolters vom Neusser Amt für Wirtschaftförderung aufzeigen. Aus seiner Sicht ist die Hanse gerade für die mittelständische Wirtschaft eine gute Basis für Außenwirtschaftskontakte. „Die Global Player, die börsennotierten Konzerne, haben ihrer eigenen Kontakte“, sagt Quiring-Perl, die die Arbeitsgruppe Wirtschaft der Hanse leitet. Beim Hansetag in Litauengeht es aber nicht allein um wirtschaftliche Fragen. Das macht schon das Motto deutlich: „Erinnern – Widerherstellen – stolz sein“. Es geht auch um Fragen des Tourismus. Die Hansestadt Neuss präsentiert sich dazu gemeinsam mit Emmerich, Kalkar und Wesel sowie drei weiteren Städten der Rheinischen Hanse, dann einem großen Stand in Kaunas. Alles ind allem nutzen 85 Hansestädte die „Bühne“ für eigene Zwecke. Neuss Marketing zeichnet für den Auftritt der Stadt auf dem Hansemarkt verantwortlich. Der Stand wird Hansewein und Verkehrsvereins und Gewürze anbieten, seit Jahrhunderten wichtige Handelsgüter der Hansekaufleute. Deshalb reist auch Ernst Freistühler, Inhaber der Gewürzmühle Engels und Vorsitzender der Heimatfreunde mit. Der Stadtführer Rolf Lüppertz als Stadtpatron Quirinus und die Dixieland Gruppe „Milchkännchen“ geben ebenfalls eine Visitenkarte ab