Ein Markt wird für das Jahr 1138 erstmalig urkundlich bezeugt. Im 14. Jahrhundert existierten bereits drei Jahrmärkte, die an Walpurgis (1. Mai), am Johannistag (24. Juni) und am Remigiustag (1. Oktober) abgehalten wurden. Im Jahr 1419 kam ein vierter Markt am Bartholomäustag hinzu, 1475 verlieh Kaiser Friedrich III. der Stadt Neuss sogar noch einen fünften Jahrmarkt am Martinstag.

Früher wie heute sind Märkte gesellige Treffpunkte. Die Neusser Markttage auf dem Freithof, Markt und Münsterplatz ziehen Menschen aus Nah und Fern an. Auf den Krammärkten finden sie alles vom Kochtopf bis zum Spitzendeckchen, der Trödelmarkt lockt mit Antikem und Gebrauchtem, der Wochenmarkt verwöhnt mit Obst und Gemüse und zum Jahresende bietet der Weihnachtsmarkt Vorfreude auf das Fest mit Glühwein und Zimtsternen. Ausserdem befindet sich der Marktbesucher mitten im Einkaufszentrum der Neusser Innenstadt.

Mit Spezialmärkten, wie einem regelmäßigen französischen Wein- und Käsemarkt wird dieses Angebot laufend erweitert.

Wochenmärkte:

Zentrum, Markt
Dienstag-Freitag, 7.00 bis ca. 17.30 Uhr

Zentrum, Münsterplatz
Samstag 7.00 bis 14.00 Uhr

Furth, Berliner Platz
Dienstag und Donnerstag 7.00 bis 14.00 Uhr

Erfttal, Euskirchener Straße
Donnerstag 8.00 bis 14.00 Uhr

Weckhoven, Ladenzentrum Otto-Wels-Straße
Freitag 7.00 bis 14.00 Uhr

Norf, Lessingplatz
Freitag 7.00 bis 14.00 Uhr

Bauernmarkt Reuschenberg, Kirmesplatz
Samstag 9.00 bis 13.00 Uhr